Unsere Mission

Gesunde und nachhaltige Lebensmittel aus der Stadt

1. Gemüseanbau auf ungenutzten Stadtflächen

  • Gemüse kann überall wachsen: im Vorgarten, auf Balkonen, auf Dächern oder sogar auf dem Fensterbrett.
  • Immer mehr Menschen ziehen in Städte, städtische Flächen sind knapp. Gleichzeitig sind viele Dachflächen in deutschen Großstädten ungenutzt. Allein im vergangenen Jahr wurden 80.000.000 m² Flachdachflächen neu errichtet.
  • Wir möchten dieses riesige Potenzial für den Gemüseanbau nutzbar machen und die Lebensmittelproduktion wieder dort hin bringen, wo die Lebensmittel auch verbraucht werden.

2. Erhalt und Verbreitung alter Sorten

  • Unser Ziel ist es alte, seltene Kulturpflanzen zu erhalten und zu verbreiten: grüne Tomaten, weiße Karotten, gelbe Gurken.
  • Alte Gemüsesorten weisen von Natur aus höhere Nährstoffgehalte auf, sind aromatischer und robuster gegenüber Umwelteinflüssen.
  • Unser Supermarkt-Gemüse ist auf Effizienz gezüchtet – lange Haltbarkeit, hohen Ertrag, Resistenz gegen Schädlinge. Geschmack und Nährstoffgehalt spielen dabei keine Rolle.
  • Bereits 75 Prozent der ursprünglichen Obst- und Gemüse-Vielfalt gelten als verschwunden.
  • Wir wollen die Vielfalt auf dem Teller erhöhen und zur Biodiversität beitragen.

3. Reduzierung der Umweltauswirkungen der Lebensmittelerzeugung

  • Die heutige Landwirtschaft ist mitverantwortlich für den Klimawandel, die Zerstörung der Bodenfruchtbarkeit, das Insektensterben und die Verseuchung unseres Grundwassers.
  • Wir wollen zeigen, dass Lebensmittel auch ohne schädliche Umweltauswirkungen erzeugt werden können, ohne Pestizide, Kunstdünger und Zerstörung natürlicher Lebensräume.
  • Der Gemüseanbau direkt vor Ort reduziert z.B. die Transportwege und damit verbundene Emissionen.
  • Durch die kurze Zeit zwischen Ernte und Verzehr kann auf unnötige Plastikverpackungen verzichtet werden.
  • Gemüsebeete in der Stadt dienen als Lebensräume für Insekten und Bodenlebewesen.

4. Bewusstsein schaffen für regionales und saisonales Gemüse

  • Ganzjährig kann man Blaubeeren, Tomaten und Spargel im Supermarkt kaufen. Viele Menschen haben das Wissen über regionale und saisonale Produkte völlig verloren und sind sich der Auswirkungen gar nicht bewusst, die der Luxus zu Weihnachten frische Erdbeeren zu essen mit sich bringt.
  • Wir wollen diese Menschen dazu bringen sich mit dem Thema Lebensmittelerzeugung zu beschäftigen, zu hinterfragen wo ihr Essen herkommt und welcher Aufwand dafür nötig war und im besten Fall dazu motivieren auch ihr eigenes Gemüse anzubauen (auch ohne Garten).
  • Wenn man selbst gelernt hat, wie lange es dauert eine Tomatenpflanze heranzuziehen, bekommt man ein Gefühl für Saisonalität und lernt Lebensmittel wieder mehr wertzuschätzen.
  • Eine höhere Wertschätzung gegenüber unserem Essen kann auch dazu beitragen Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.
  • Wenn man mit eigenen Augen sieht wie Gemüse wächst, steigt das Vertrauen in das eigene Essen.

5. Gesündere, wertvollere Lebensmittel

  • Alte Gemüsesorten sind aromatischer, nährstoffreicher und bringen mehr Vielfalt auf den Teller.
  • Durch die kurze Zeit zwischen Ernte und Verzehr sind die Lebensmittel frischer, d.h. Aromen und Nährstoffe gehen nicht während eines langen Transports verloren.
  • Und wenn man das eigene Essen mit eigenen Augen wachsen sieht, schmeckt es sowieso tausend Mal besser! 🙂

In unserem Blog berichten wir über den Anbau von Gemüse auf Balkon und Terrasse und geben Tipps, wie auch Du Dein eigenes Gemüse ernten kannst!

Wer wir sind und was uns antreibst erfährt Du auf der Seite „Über Dachgemüse“.