Veröffentlicht am 9 Kommentare

Aussaat im Februar

Im Februar beginnt die Aussaatsaison. Sowohl Outdoor, als auch Indoor können schon die ersten Pflanzen ausgesät und vorgezogen werden. Und welchem Gärtner hat es bei den Temperaturen am letzten Wochenende nicht im grünen Daumen gekribbelt? Also ran an das Saatgut und los!

Anzucht-Gewächshaus

Indoor-Aussaat im Februar

Vor allem sehr wärmeliebende Pflanzen sollten bereits im Februar ausgesät werden, um die Vegetationsperiode zu verlängern. Sät man sie zu spät aus, reicht die Zeit nicht aus, um Früchte auszubilden und eine Ernte einzufahren. Dazu gehören:

  • Auberginen
  • Paprika
  • Chili
  • Physalis
  • ggf. Tomaten (es genügt auch eine Aussaat im März).

Die Pflänzchen werden Indoor vorgezogen und dürfen erst nach den Eisheiligen (15. Mai) nach Draußen umziehen. Bis dahin besteht noch lebensgefährliche Frostgefahr.

Wichtig für die Vorkultur in der Wohnung sind ausreichend Licht und Wärme. Ihr solltet ein Fenster mit Südausrichtung haben, an dem ihr die Pflanzen aufziehen könnt, da sonst das natürliche Tageslicht noch nicht ausreicht. Alternativ kann man zu künstlicher Beleuchtung greifen.

Außerdem benötigen alle oben genannten Pflanzen Bodentemperaturen von mindestens 20°C, eher 22°C, um zu keimen. Eventuell ist eine zusätzliche Beheizung erforderlich. Auf die Heizung würde ich die Anzuchtgefäße nicht stellen, weil sie dort schnell austrocknen und es auch zu warm werden kann.

Für die Vorkultur haben sich kleine Anzuchtgewächshäuser bewährt.

Für die Auspflanzung ins Freiland im März/April können außerdem schon Fenchel und Kopfsalat vorgezogen werden.

Outdoor-Aussaat im Februar

Auch Outdoor können schon die ersten Gemüsepflanzen gesät werden. Dazu gehören:

  • Puffbohnen
  • Knoblauch
  • Asiasalate
  • Robuste Pflücksalate, wie Rucola
  • Johanniskraut

Je früher man die Puffbohnen aussät, desto gesünder entwickeln sie sich. Zu warme Temperaturen mögen sie nicht und fangen an zu kränkeln. Der Februar ist also der perfekte Monat um Puffbohnen auszusäen. Damit eigenen sie sich auch prima als Vorkultur, weil sie den Boden verbessern und ideal für z.B. Nachtschattengewächse vorbereiten.

Wenn man Knoblauchzehen noch nicht im Herbst gesteckt hat, kann man das jetzt im Februar noch nachholen.

Für die Aussaat im Februar eignen sich außerdem diverse, frostfeste Salate. Dazu gehören Asiasalate, wie Mizuna oder red Gigant, Rucola und Schnittzichorien.

Das Johanniskraut treibt zwar erst im April aus, benötigt jedoch einen Kältereiz, um zu keimen. Deshalb sollte man es am besten schon im Januar/Februar aussäen.

Grüne Grüße von Dachgemüse!

]]>
Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Auswilderung

Zu den Tomatenhauben Da meine Terrasse nicht überdacht ist und ein Pavillion oder Ähnliches auf Grund der Windverhältnisse und Befestigungsmöglichkeiten nicht in Frage kommen, musste ich die Tomaten anderweitig vor Regen schützen. Dafür habe ich mir  Tomatenhauben bestellt. Auf dem Bild schienen es einfach ein paar Plastiksäcke mit Löchern zu sein, die man einfach an der Tomatenstange, in diesem Fall dem Spiralstab anbindet und so einen zuverlässigen Regenschutz gewährleistet. Nun ja… Diese angeblichen Hauben sind ÜBERHAUPT GARKEINE HAUBEN SONDERN EINFACH NUR STINKNORMALE FOLIE mit Löchern drin. Darüber habe ich mich ziemlich geärgert, da ich dann auch einfach nur Frischhaltefolie kaufen und ein paar Löcher reinschneiden hätte können. Aber da ich jetzt einmal diese dämliche Folie besitze, habe ich versucht daraus irgendwir einen Regenschutz für die Tomatenpflanzen zu basteln.  Mein zusammengestümperte Lösung sah wie folgt aus: [gallery ids="936,934,933,932" type="square"] Überraschender Weise hat meine höchst professionelle Konstruktion nicht mal einen Tag gehalten und wurde bereits in der Nacht vom Wind zerlegt. Der zweite Versuch mit Befestigung am Zaun hält bisher einigermaßen gut. [gallery ids="937,938" type="square" columns="2"]

 Kälteeinbruch

Ende April kam dann schließlich doch noch der Kälteeinbruch – natürlich inklusive Bodenfrost! Die Kürbisse haben den plötzlichen Wetterumschwung nicht überlebt. Der Zucchini hatte ich zum Schutz eine Plastikhaube verpasst, weshalb sie das Ganze nahezu unbeschadet überstanden hat. Uuuund die Tomaten… die haben einen ziemlichen Schaden davon getragen – hängende, welke Blätter, abgeknickte Zweige, usw. Aber inzwischen haben sie sich wieder erholt und neue Triebe gebildet. Ich bin zuversichtlich, dass aus ihnen doch noch was wird. Zusätzlich hatte ich noch ein paar Back-Up Pflanzen auf dem Fensterbrett, die ich am Montag (offizielles Ende der Eisheiligen) nach draußen gepflanzt habe. Meine Zucchini hat sich Dank des Kälteschutzes inzwischen äußerst prächtig entwickelt. [gallery ids="939,940" type="rectangular"]

Was lernen wir daraus?

Egal wie schön das Wetter auch sein mag, pflanze niemals, unter garkeinen Umständen frostempfindliche Pflanzen vor den Eisheiligen (15.Mai) nach draußen! Ich habe diesen Hinweis zuvor zwar schon mehrfach gelesen, aber manche Erfahrungen muss man wohl einfach selbst machen.    ]]>

Veröffentlicht am 1 Kommentar

Tomaten mit Sonnenbrand

Sonnenbad für Tomatenpflanzen Ich habe mich so darauf gefreut meine Nase in die Sonne zu halten, da dachte ich mir, werden sich meine Pflanzen sicher auch darüber freuen. Bisher kennen sie ja nur die Fensterbank. Also habe ich sie alle nach draußen in die Sonne getragen. Und dort standen sie dann den ganzen Tag… [gallery ids="720,712,714" type="square"]   Nun ja… heute stelle ich fest, dass einige Pflanzen ihre Blätter hängen lassen und an den Blatträndern vertrocknet aussehen.Zum Teil haben sich helle Punkte auf der Oberseite der Tomatenblätter gebildet. Meine Tomaten haben wohl einen Sonnenbrand! Vor allem meine große Black-Cherry-Tomate hat es ziemlich doll erwischt. Da sie nun mal wesentlich größer ist als die anderen, hat sie ihren Kopf am weitesten in die Sonne gehalten und war ihr schutzlos ausgeliefert. Inzwischen hat die Black Cherry Tomate sogar schon den ersten Blütenansatz entwickelt. Das ist zwar noch etwas früh, aber es wäre doch sehr schade, wenn sie jetzt verkümmern würde, wo sie sich doch so prächtig entwickelt hat. [gallery ids="732,733,734,735,736,737,738" type="square"] Oh nein! Oh nein! Ich hoffe sie erholen sich schnell wieder! Was lernen wir daraus? Indoor aufgezogene Pflanzen nicht gleich beim ersten Mal mehrere Stunden am Stück in die pralle Sonne stellen! Jetzt bleiben sie erstmal wieder drin, um sich zu erholen.   Ich bin übrigens ohne Sonnenbrand davon gekommen. 😉  ]]>

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Einsames Gemüse

Pflanzen für längere Abwesenheit präparieren Alle haben natürich nochmal reichlich zu Trinken bekommen. Um aber zu verhindern, dass sie zu schnell austrocknen, habe ich sie zusätzlich in Frischhaltefolie gepackt. Das verhindert, dass die Erde zu schnell austrocknet. Verdunstendes Wasser sammelt sich an der Folie und tropft wieder runter. Quasi ein Bewässerungs-Perpetuum-Mobile. Außerdem bildet sich unter der Folie ein schönes Treibhauseffekt, der zusätzlich förderlich für das Pflanzenwachstum ist. Oft nehme ich auch leere Plastikflaschen als Gewächshausersatz. Einfach den Boden abschneiden, Deckel abschrauben und über die Pflanzen stülpen – hat den gleichen Effekt, wie die Folienverkleidung. Wichtig ist, dass zumindest noch ein wenig Luftaustausch stattfinden kann. Also das Grünzeug besser nicht komplett hermetisch abriegeln! Vor allem wenn die Sonne scheint, wird es schnell warm hinterm Fenster und die Erde trocknet rasch aus. Aber auch nach den 5 Tagen war die Erde immernoch schön feucht und meinen Zöglingen geht es blendend! IMAG3225IMAG3226

Sturmwarnung

Viel größerer Sorgen bereitete mir jedoch die am Sonntag verkündete Sturmwarnung. Starke Böen mit bis zu 95km/h waren angesagt. Meine Dachterrasse ist dem Wind schutzlos ausgeliefert, was schon desöfteren zu kleineren Schäden geführt hat. Aber mit der Zeit habe ich daraus gelernt und ein paar Vorkehrungen getroffen. Ganz ohne Folgen sind die Böen jedoch nicht geblieben, aber der Schaden war überschaubar und konnte schnell behoben werden. Schadensbilanz:
  • Grill umgeschmissen
  • Kunstrasen umgeklappt
  • Leere Gemüsekisten und Rattanmöbel durch die Gegend gepustet
  • 2 Erdbeerblätter abgeknickt
  • 1 Himbeerzweig abgebrochen
Also nichts, was man seiner Versicherung in Rechnung stellen könnte 😉 IMAG3229IMAG3228

Erfreuliche Aussaaterfolge

Neben dem Schadensausmaß gab es auch einige positive Dinge zu entdecken. Während meiner Abwesenheit hat draußen einiges angefangen zu keimen. Da es in den Tagen immer mal wieder geregnet hat, ist zum Glück nichts ausgetrocknet. Vor allem die Radieschen sind ordentlich gekeimt. Aber auch Kohlrabi, Spinat und die Blattsalate haben sich nicht lumpen lassen und zeigen erste Sprossen. Nur die Pastinaken und Frühlingszwiebeln, welche ich zur gleichen Zeit ausgesät habe, wollen nicht so recht. Keine Ahnung warum! Abwarten heißt die Devise – denn das gärtnern lehrt einem schließlich geduldig zu sein. [gallery ids="636,635,634,633,632" type="square"]]]>

Veröffentlicht am 4 Kommentare

Fensterbrettrundgang…

Fensterbrett Nummer 1: Vor etwa einer Woche habe ich meine Chili und Auberginen Pflänzchen pikiert. Bereits am 30. Januar hatte ich sie ausgesät. Es dauerte über 2 Wochen bis sie begonnen hatten zu keimen. Seit dem Keimen sind allerdings schon wieder 4 Wochen vergangen und so wirklich gewachsen sind sie nicht. Ich hoffe, dass der Umzug vom Anzuchthäuschen in den eigenen Topf ihnen einen kleinen Wachstumsschub beschert. IMAG3152

Fensterbrett Nummer 2:

Diese Fensterbank wird dominiert von meinen Tomaten. Die wachsen und gedeihen wirklich prächtig. Vor allem die Exemplare im Hintergrund sind mein ganzer Gärtnerstolz. Erstaunlich wie unterschiedlich schnell sie wachsen. Schließlich habe ich die Tomaten gleichzeitig mit Chili und Aubergine ausgesät und bei denen tut sich garnichts. Es handelt sich übrigens um die Sorten: Dattelwein und Black Cherry. Mehr dazu hier: Erster Samen in der Erde und Die ersten Pflänzchen. IMAG3151

Fensterbrett Nummer 3:

Links im Bild, die sprießenden Knoblauchzehen, wie in meinem vorherigen Beitrag zur   Erdbeer-Knoblauch-Symbiose  beschrieben. Das Bild vom Anzuchthaus ist noch etwas älter. Die Sprösslinge rechts im Haus sind die Chilis und Auberginen, die inzwischen in eigenene Töpfchen ins Fensterbrett Nummer 1 umgezogen sind. In den Eierkartons links im Haus befinden sich zum einen Physalissamen, die inzwischen auch angefangen haben zu keimen. Allerdings hat das auch fast 3 Wochen gedauert. Im andern Eierkarton habe ich Zitronengras ausgesät, welches nach ca. 1,5 Wochen angefangen hat zu keimen. Aber auch das entwickelt sich seeeehr langsam. Recht im Bild haben wir noch – unschwer zu erkennen – Kartoffeln! Auch diese hatten, wie der Knoblauch, in meinem Vorratsschrank eigenmächtig angefangen zu keimen. Das habe ich natürlich direkt als Aufforderung verstanden die Kartoffeln einzupflanzen. Aber bis es so weit ist, haben sie einen Platz im Fensterbrett bekommen, um ihre Keimbildung voranzutreiben. IMAG3064 Außerdem noch auf dem Fesnterbrett Nummer 3 zu finden. Ein Eierkarton mit Lavendelsamen. Bisher tut sich noch nichts, aber ich bin zuversichtlich, dass es bald los geht. Und rechts daneben Stevia (aka. Honigkraut). Das Süßgewächs gab es als Anpflanzset im Supermarkt um die Ecke, inklusive Substrat, Samen und Topf. Bereits nach einer Woche haben sich d0rt schon die ersten Keime gezeigt, die sich scheinbar auch gut entwickeln. IMAG3061

Fensterbrett Nummer 4:

Avocado! Ok, die Avocados sind schon fast 1 Jahr alt. Ich weiß nicht mehr so genau, wann ich die Kerne in die Erde gesteckt habe. Auf jeden Fall ist es schon ein ganzes Weilchen her. Die beiden werden bei Gelegenheit mal in größere Töpfe kommen. Die Wurzeln gucken schon lange unten durch den Topfboden und warten darauf mehr zu erkunden.

IMAG3055

]]>

Veröffentlicht am 4 Kommentare

Die ersten Pflänzchen

Es ist wirklich erstaunlich wie unterschiedlich schnell sie sich entwickeln. Die beiden Black Cherry Tomaten auf dem Bild habe ich am selbsen Tag ausgesäät und nach 6 Wochen sehen sie nun so aus. Wahrscheinlich gibt es bei Pflanzen, genauso wie bei Menschen Früh- und Spätzünder. Oder meint ihr die verschiedenen Töpfe könnten etwas damit zu tun haben? Das mag ich kaum glauben…]]>

Veröffentlicht am 1 Kommentar

Erster Samen in der Erde

Einfache Schritt-für- Schritt-Anleitung für die Anzucht von Gemüse auf dem Fensterbrett:

  1. Füllt eure Anzuchtschale mit Aufzuchterde
  2. Verteilt die Samen gleichmäßig auf der Erde
  3. Bedeckt die Samen mit einer weiteren Schicht Erde
  4. Gießt die bedeckten Samen vorsichtig mit Wasser
  5. Stellt die Schale ggf. mit Deckel an einen warmen, sonnigen Platz und wartet.
[gallery ids="153,241,242,240" type="rectangular"] Für die, die es doch lieber etwas genauer wissen wollen, hier die Einzelheiten: zu 1. Als Anzuchtschale könnt ihr alle denkbaren Gefäße verwenden. Flache Tupperdosen, Backbleche, Teller oder von mir aus auch Schuhkartons. Die Anzuchterde sollte möglichst steril und nährstoffarm sein. Kauft einfach fertige Anzuchterde im Gartenmarkt, dann braucht ihr euch darüber keine weiteren Gedanken machen. Gerade jetzt Ende Februar/ Anfang März gibt es die auch in vielen Supermärkten zu kaufen. Verteilt die Erde einfach gleichmäßig in eurem Gefäß und zwar bis knapp unter den Rand. Wenn zuviel Rand übersteht, wirft dieser einen Schatten und nimmt euren Sprösslingen Licht weg. Drückt die Erde ein bisschen mit der flachen Hand an, damit sie nicht zu locker ist. zu 2. ich habe zu Beginn meine Anzuchtschale in vier kleinere Karrees aufgeteilt und vier verschiedene Samensorten benutzt – Zwei Tomatensorten, Aubergine und Chili. Alles typische Pflanzen, die auf jeden Fall auf dem Fensterbrett vorgezogen werden sollten, weil die Reifeperiode im Freiland nicht ausreicht, um einen vernünftigen Ertrag zu erzielen. Die Samen gebe ich einfach auf die Erde. Wenn ihr auch verschiedene Samen gleichzeitig zieht, solltet ihr die Beschriftung nicht vergessen. zu 3. Man unterscheidet bei Pflanzen in Licht- und Dunkelkeimer. Also in Samen, die nur in Dunkelheit keimen und solche, die nur bei Licht keimen. Der Großteil gehört jedoch zur Kategorie der Dunkelkeimer. Deswegen müssen die Samen mit einer zusätzlichen Schicht Erde bedeckt werden, so 2 – 3cm sind völlig ausreichend. Auch hier die Erde wieder etwas andrücken. zu 4. Wasser ist das wichtigste, um die Samen zum keimen zu bringen. Die Samen sollten immer feucht gehalten werden. Das austrocknen der Erde lässt sich vermeiden, indem man eine Plastikhaube einsetzt. Hierfür eignet sich auch herkömmliche Frischhaltefolie, transparente Tupperdosen, Plastikflaschen ohne Boden oder Einweggläser. Diese Hauben erzeugen ein wunderbares Treibhausklima im Inneren. Die Feuchtigkeit kann nicht verdunsten und es ist tropisch warm. Auch euren Jungpflänzchen wird das hervorragend gefallen. Wichtig ist, dass regelmäßig Frischluft unter die Haube kommt. Das könnt ihr mit kleinen Abstandshaltern bewerkstelligen (Zahnstocher, Eisstiele,…),  Löcher in die Frischhaltefolie stechen oder von den Plastikflaschen einfach den Deckel abdrehen. In jedem Falle müsst ihr die Samen begießen, nachdem sie unter die Erde gekommen sind. Damit ihr sie nicht mit einem fetten Wasserstrahl wegschwämmt, packt ihr am besten so einen Brauseausfsatz auf eure Gießkanne oder benutzt eine Wassersprühflasche. zu 5. Der Standort für euren Aufzuchtkasten sollte hell, warm und windstill sein. Am besten also ein Fensterbrett zur Südseite. Direkt auf dem Fensterbrett könnte kalte Luft durch den Fensterspalt ziehen und für eure Zöglinge ungenehm werden. Auch der Fensterrahmen klaut möglicherweise wertvolles Licht, von dem es vor allem im Februar noch viel zu wenig gibt. Ihr könnt einfache Abhilfe schaffen indem ihr eure Anzuchtschale aufbockt, z.B. auf ein paar Bücher oder eine Kiste. Das schützt vor kalter Zugluft von unten und bringt sie näher ans Licht.

Und jetzt heißt es warten!

Meine ersten Tomatenpflänzchen waren bereits nach einer Woche zu sehen. Die Auberginen- und Chilisamen haben etwa zwei Wochen gebraucht. Habt einfach Geduld und guckt hin und wieder ob die Erde noch feucht genug ist.]]>