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Kästen, Kisten, Kübel: über geeignete Pflanzgefäße.

Wenn man keinen Garten hat und seine Pflanzen nicht einfach in die Erde setzen kann, braucht man geeignete Gefäße. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt – hauptsache es handelt sich um Irgendetwas, dass man mit Erde befüllen kann.

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Dachgarten und Balkon winterfest machen

7 Dinge die Ihr vor dem ersten Frost noch erledigen solltet!

1. Frostempfindliche Gemüse abernten

Sämtliches Fruchtgemüse (Tomaten, Gurken, Auberginen, etc.) sollte spätestens jetzt abgeerntet werden. Auch das meiste Wurzelgemüse (Karotten, Rote Beete, Kartoffeln) sollte dringend vor dem ersten Frost aus der Erde.

Zu den frostfesten Wurzelgemüsen gehören Topinambur, Pastinaken und Schwarzwurzeln – sie können auch über den Winter in der Erde bleiben und je nach Bedarf frisch geerntet werden. Auch Kohlpflanzen sind in den meisten Fällen frostunempfindlich und können stehen bleiben.

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2. Kräuter und Co. zurückschneiden

Auch bei den Kräutern gibt es frostempfindliche und winterfeste Sorten. Die meisten mehrjährigen, mediterranen Kräuter vertragen Minusgrade gut, dazu gehören Rosmarin, Thymian, Oregano und Bohnenkraut. Frische Triebe sollten jetzt noch geerntet werden, da das Wachstum über den Winter stagniert. Petersilie, Koriander, Kresse und Schnittlauch sind ebenfalls frostfest und können laufend über die Wintermonate abgeerntet werden. Zitronenmelisse, Minze und Liebstöckel gehen bei Minustemperaturen zwar ein, treiben dann aber im nächsten Frühjahr wieder aus. Diese Kräuter solltet ihr jetzt also am besten komplett abernten. Basilikum überlebt den Winter nicht und sollte ebenfalls vor dem ersten Frost komplett abgeerntet werden. [gallery ids="1831,1823,1822" type="circle"]

3. Ernte einlagern/konservieren

Die abgeernteten Gemüse und Kräuter müssen natürlich verwertet werden. Kräuter werden am besten Bündelweise aufgehangen und getrocknet. Man kann sie aber auch klein hacken und in Eiswürfelformen einfrieren oder man macht Kräuteröle oder -Liköre daraus. Wurzelgemüse lässt sich lange lagern. Am besten in mit Sand gefüllten Kisten bei niedrigem Temperaturen im Keller oder Speisekammer (falls vorhanden). Da die Erträge von der Terrasse aber meist überschaubar sind, kann man am besten direkt alles aufessen (meine bevorzugte Variante!). Falls es Euch doch zu viel wird, greift zu den klassischen Tricks von Oma – Einmachen, Einfrieren, Einlegen. Ihr habt zu viele Chilis geerntet? Dann empfehle ich Euch diese Selbstgemachte Sweet Chili Sauce. [gallery ids="1841,1824,1829" type="circle"]

4. Saatgut gewinnen

Wenn es bei Euch genauso aussieht, wie bei mir, dann stehen überall verwelkte Stängel von Kräutern, Salaten und co. mit Samenkapseln. Wenn ihr die Samen für eine gezielte Aussaat im nächsten Jahr nutzen wollt, dann erntet sie jetzt vorsichtig ab. Dunkel und trocken gelagert, ist das meiste Saatgut mehrere Jahre keimfähig. Ihr könnt Sie aber auch einfach stehen lassen und euch im nächsten Jahr überraschen lassen wo sich die Pflanzen überall selbst ausgesät haben. Petersilie, Radieschen und Salate überlasse ich gern mal dem Zufall. [gallery ids="1827,1839,1825" type="circle"]

5. Beete abdecken und vor Witterung schützen

Viele Kisten und Kästen sind inzwischen trostlos leer und damit der Witterung voll ausgesetzt. Wind und Kälte haben so freie Angriffsfläche und zerstören das Bodengefüge und schaden den Bodenlebewesen. Daher ist es sinnvoll die Beete abzudecken. Die beste Variante sind lebende Pflanzen, die den ganzen Winter über im Beet stehen bleiben und den Boden bedecken, insbesondere Gründüngungspflanzen, wie z.B. Ackersenf. In Kübeln, in denen das Jahr über Starkzehrer wuchsen und keine Gründüngung vorgesehen ist, solltet ihr vor der Winterpause noch etwas Kompost untergraben, um dem Boden die notwendigen Nährstoffe zurückzugeben. Wenn Ihr keine lebende Beetabdeckung in Form von Pflanzen habt, könnt ihr die Beete  auch mit anderen organischen Materialien abdecken, wie z.B. Laub, Stroh, Mulch oder den restlichen Pflanzenteilen Eurer Ernte. So schützt ihr nicht nur den Boden sondern führt der Erde auch gleich wieder Nährstoffe zu. Achtung! Macht nicht den gleichen Fehler wie ich und sammelt Waldlaub, um eure Pflanzkübel damit abzudecken. Ich habe mir dadurch im letzten Jahr Schneckeneier eingeschleppt und seitdem eine Schneckenplage auf der Dachterrasse, wie ihr auch hier nachlesen könnt: Schneckenplage. [gallery ids="1849,1852,1818" type="circle"]

6. Wasser abdrehen

Wenn Ihr einen Wasseranschluss oder sogar ein Bewässerungssystem auf der Terrasse habt, solltet ihr dieses nun abstellen bzw. abbauen. Alle Leitungen und Schläuche sollten entleert werden. Meine Bewässerungssysteme wandern über den Winter komplett in den Keller. Nur die Regentonne darf stehen bleiben. Vergesst aber nicht trotzdem gelegentlich zu gießen, vor allem wenn es lange keinen Niederschlag gab. Auch wenn gerade nichts in euren Balkonkästen wächst, erhaltet ihr so das Bodenleben, welches für eine gesunde Erde besonders wichtig ist. [gallery ids="1846,1847" type="circle" columns="2"]

7. Mehrjährige Pflanzen vor Frost schützen

Die Pflanzen die über die Winterzeit im Kübel bleiben, müssen vor Frost geschützt werden. Bei mir sind das z.B. Feige, Granatapfel und Banane. Solche Pflanzen solltet Ihr in eine windgeschützte Ecke mit einer an die Wohnung grenzenden Wand schieben – dort bleibt es am wärmsten. Wenn es sehr kalt wird und Eure Terrasse sehr stark der Witterung ausgesetzt ist, könnt Ihr die Kübel zusätzlich in Decken oder Fließ einwickeln, um sie vor Frost zu schützen.  ]]>

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Fensterbrettrundgang…

Fensterbrett Nummer 1: Vor etwa einer Woche habe ich meine Chili und Auberginen Pflänzchen pikiert. Bereits am 30. Januar hatte ich sie ausgesät. Es dauerte über 2 Wochen bis sie begonnen hatten zu keimen. Seit dem Keimen sind allerdings schon wieder 4 Wochen vergangen und so wirklich gewachsen sind sie nicht. Ich hoffe, dass der Umzug vom Anzuchthäuschen in den eigenen Topf ihnen einen kleinen Wachstumsschub beschert. IMAG3152

Fensterbrett Nummer 2:

Diese Fensterbank wird dominiert von meinen Tomaten. Die wachsen und gedeihen wirklich prächtig. Vor allem die Exemplare im Hintergrund sind mein ganzer Gärtnerstolz. Erstaunlich wie unterschiedlich schnell sie wachsen. Schließlich habe ich die Tomaten gleichzeitig mit Chili und Aubergine ausgesät und bei denen tut sich garnichts. Es handelt sich übrigens um die Sorten: Dattelwein und Black Cherry. Mehr dazu hier: Erster Samen in der Erde und Die ersten Pflänzchen. IMAG3151

Fensterbrett Nummer 3:

Links im Bild, die sprießenden Knoblauchzehen, wie in meinem vorherigen Beitrag zur   Erdbeer-Knoblauch-Symbiose  beschrieben. Das Bild vom Anzuchthaus ist noch etwas älter. Die Sprösslinge rechts im Haus sind die Chilis und Auberginen, die inzwischen in eigenene Töpfchen ins Fensterbrett Nummer 1 umgezogen sind. In den Eierkartons links im Haus befinden sich zum einen Physalissamen, die inzwischen auch angefangen haben zu keimen. Allerdings hat das auch fast 3 Wochen gedauert. Im andern Eierkarton habe ich Zitronengras ausgesät, welches nach ca. 1,5 Wochen angefangen hat zu keimen. Aber auch das entwickelt sich seeeehr langsam. Recht im Bild haben wir noch – unschwer zu erkennen – Kartoffeln! Auch diese hatten, wie der Knoblauch, in meinem Vorratsschrank eigenmächtig angefangen zu keimen. Das habe ich natürlich direkt als Aufforderung verstanden die Kartoffeln einzupflanzen. Aber bis es so weit ist, haben sie einen Platz im Fensterbrett bekommen, um ihre Keimbildung voranzutreiben. IMAG3064 Außerdem noch auf dem Fesnterbrett Nummer 3 zu finden. Ein Eierkarton mit Lavendelsamen. Bisher tut sich noch nichts, aber ich bin zuversichtlich, dass es bald los geht. Und rechts daneben Stevia (aka. Honigkraut). Das Süßgewächs gab es als Anpflanzset im Supermarkt um die Ecke, inklusive Substrat, Samen und Topf. Bereits nach einer Woche haben sich d0rt schon die ersten Keime gezeigt, die sich scheinbar auch gut entwickeln. IMAG3061

Fensterbrett Nummer 4:

Avocado! Ok, die Avocados sind schon fast 1 Jahr alt. Ich weiß nicht mehr so genau, wann ich die Kerne in die Erde gesteckt habe. Auf jeden Fall ist es schon ein ganzes Weilchen her. Die beiden werden bei Gelegenheit mal in größere Töpfe kommen. Die Wurzeln gucken schon lange unten durch den Topfboden und warten darauf mehr zu erkunden.

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