Auswilderung

Es war bereits Mitte April so traumhaftes, sommerliches Wetter, dass ich es gewagt habe bereits einige Pflanzen nach Draußen umzusiedeln. Da der Platz auf dem Fensterbrett auch langsam knapp wurde, war es höchste Zeit den Pflanzenumzug einzuleiten.

Eigentlich dürfen Kürbis, Zucchini und Tomate erst nach den Eisheiligen nach draußen. Das heißt nach dem 15. Mai, weil dann keine Bodenfrostgefahr mehr besteht. Aber ich habe mich von den sommerlichen Temperaturen verleiten lassen und schon viel zu früh die ersten Tomatenpflanzen, Kürbisse und Zucchini ausgewildert.

Meine drei schönsten und größten Tomaten haben wesentlich größere Töpfe bekommen. Außerdem wurden die Töpfe mit je einem Spiralstab versehen, der ihnen Halt, gerades Wachstum und Schutz vor Sturmschäden geben soll. Da Tomaten keine Nässe von Oben mögen, gab es hier auch noch einige Vorkehrungen zu treffen. Kleine Tontöpfe zum gießen, die ich in die Erde eingelassen habe und Tomatenhauben.

Zu den Tomatenhauben

Da meine Terrasse nicht überdacht ist und ein Pavillion oder Ähnliches auf Grund der Windverhältnisse und Befestigungsmöglichkeiten nicht in Frage kommen, musste ich die Tomaten anderweitig vor Regen schützen. Dafür habe ich mir  Tomatenhauben bestellt. Auf dem Bild schienen es einfach ein paar Plastiksäcke mit Löchern zu sein, die man einfach an der Tomatenstange, in diesem Fall dem Spiralstab anbindet und so einen zuverlässigen Regenschutz gewährleistet. Nun ja… Diese angeblichen Hauben sind ÜBERHAUPT GARKEINE HAUBEN SONDERN EINFACH NUR STINKNORMALE FOLIE mit Löchern drin. Darüber habe ich mich ziemlich geärgert, da ich dann auch einfach nur Frischhaltefolie kaufen und ein paar Löcher reinschneiden hätte können. Aber da ich jetzt einmal diese dämliche Folie besitze, habe ich versucht daraus irgendwir einen Regenschutz für die Tomatenpflanzen zu basteln.  Mein zusammengestümperte Lösung sah wie folgt aus:

Überraschender Weise hat meine höchst professionelle Konstruktion nicht mal einen Tag gehalten und wurde bereits in der Nacht vom Wind zerlegt. Der zweite Versuch mit Befestigung am Zaun hält bisher einigermaßen gut.

 Kälteeinbruch

Ende April kam dann schließlich doch noch der Kälteeinbruch – natürlich inklusive Bodenfrost! Die Kürbisse haben den plötzlichen Wetterumschwung nicht überlebt. Der Zucchini hatte ich zum Schutz eine Plastikhaube verpasst, weshalb sie das Ganze nahezu unbeschadet überstanden hat. Uuuund die Tomaten… die haben einen ziemlichen Schaden davon getragen – hängende, welke Blätter, abgeknickte Zweige, usw. Aber inzwischen haben sie sich wieder erholt und neue Triebe gebildet. Ich bin zuversichtlich, dass aus ihnen doch noch was wird. Zusätzlich hatte ich noch ein paar Back-Up Pflanzen auf dem Fensterbrett, die ich am Montag (offizielles Ende der Eisheiligen) nach draußen gepflanzt habe.

Meine Zucchini hat sich Dank des Kälteschutzes inzwischen äußerst prächtig entwickelt.

Was lernen wir daraus?

Egal wie schön das Wetter auch sein mag, pflanze niemals, unter garkeinen Umständen frostempfindliche Pflanzen vor den Eisheiligen (15.Mai) nach draußen! Ich habe diesen Hinweis zuvor zwar schon mehrfach gelesen, aber manche Erfahrungen muss man wohl einfach selbst machen.

 

 

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Kartoffelsack

Speisekartoffeln aus dem Supermarkt einpflanzen?

Vor einigen Wochen habe ich meine demonstrativ keimenden Speisekartoffeln begnadigt  und sie statt in den Kochtopf zu werfen ins Fensterbrett gestellt. Dort lagen sie bis vor Kurzem und haben prächtige Keime ausgebildet. Höchste Zeit sie einzupflanzen!

Normalerweise braucht man wohl spezielle Pflanzkartoffeln. Keine Ahnung ob das mit den Supermarktknollen überhaupt funktioniert – aber ich werde es herausfinden!

Blauer Schwede

Neulich im Gartenmarkt (ich war mal wieder Erde kaufen…) habe ich außerdem diese megacoolen, lila Kartoffeln gesehen. Eine alte Sortenrarität, auch bekannt als blauer Schwede. Die konnte ich einfach nicht liegen lassen. Schon jetzt freue ich mich auf den blauen Kartoffelbrei und die lila Kartoffelpuffer! 😀

Auf jeden Fall handelt es sich dabei um spezielle Pflanzkartoffeln. Die Triebe sehen auf jeden Fall schon mal deutlich anders aus, als bei den Supermarktkartoffeln.

Pflanzsäcke für den Kartoffelanbau

Als best geeignetstes Pflanzgefäß habe ich mir spezielle Kartoffelsäcke von Beetfreunde bestellt. Drei Stück für 15 Euro – ein fairer Deal! Da habe ich doch gleich sechs Stück erworben. Die Kartoffelsäcke kann man natürlich auch für diverse andere Wurzel- und Knollengemüse verwenden: Möhren, Rüben, Pastinaken, Rote Beeten,…

Zu meinen Kartoffelpflanztaschen gab es außerdem freundlicherweise eine Postkarte aus Quedlinburg (was auch immer das soll…? Vermutlich einfach eine nette Geste, die ich nicht zu schätzen weiß), sowie eine Anleitung.

Anleitung, wie man Kartoffeln in Pflanzensäcken züchtet

Man benötigt:

  • Pflanzsack
  • Pro Sack 3 – 5 Kartoffeln, die vor dem Einpflanzen ausreichend lange Triebe entwickelt haben sollten
  • ca. 40 l Erde pro Sack (für den Anfang reicht auch weniger)

Folgendes ist zu tun:

  1. etwa 4cm Erde in den Pflanzsack füllen
  2. Kartoffeln mit den Trieben nach oben darauf legen
  3. Erdäpfel mit ca. 6cm Erde bedecken
  4. gießen
  5. solbald die Triebe etwa 7cm aus der Erde gucken, muss mehr Erde nachgefüllt werden
  6. Das ganze wiederholen bis der Sack voll ist
  7. Nach der Blüte sind die Kartoffeln fertig

 

Ich habe erstmal je einen Sack mit den Supermarkttöften und den blauen Schweden bepflanzt und werde die Tage das selbe nochmal tun. Dann kann man über einen längeren Zeitraum ernten.

Liebstöckel = Bösstöckel

Vor einiger Zeit hatte ich Liebstöckel, Lavendel, Zitronengras und Physalis in je einem Eierkarton ausgesät und gemeinsam in mein Fensterbrettanzuchthaus gestellt. Es hat ewig gedauert, bis die Pflanzen angefangen haben zu keimen. Aber auch nach Wochen haben sich die Keimlinge nicht wirklich weiterentwickelt. Außer der Liebstöckel!

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Lavendel, Physalis, Liebstöckel/Maggiekraut
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Zitronengras Aussaat

Nach eniger Recherche habe ich herausgefunden, dass der Liebstöckel ein böswilliges Kraut ist, welches das Wachstum anderer Pflanzen hemmt. Er sendet Stoffe aus, die fast allen anderen Pflanzen schaden. Lediglich auf das Wachstum von Fenchel und Petersilie wirkt er förderlich.

Wie er zu seinem Namen gekommen ist, ist mir ein Rätsel! Laut Rechereche hat man ihn früher zur Herstellung von Liebestränken und dergleichen verwendet….

Auch nachdem ich den Liebstöckel von den anderen Pflanzen isoliert habe, ist keine Besserung erkennbar. Scheinbar schadet er dem Wachstum anderer Pflanzen sogar nachhaltig. Ich bin gespannt ob sie sich noch erholen. Sicherheitshalber werde ich Lavendel, Physalis und Zitronengras aber nochmal erneut aussäen, um eine Vergleichskultur zu haben.

Und wieder was gelernt:

  • in Zukunft vor der Aussaat checken, welche Pflanzen sich vertragen und welche nicht
  • Liebstöckel aka Maggiekraut von allen anderen Pflanzen fern halten (empfohlener Mindestabstand: 1 Meter)

 

 

Tomaten mit Sonnenbrand

Was ein wundervolles Wochenende das war! Sonne pur – fast schon sommerlich. Perfekt, um das ganze Wochenende auf der Dachterasse zu werkeln und das grandiose Wetter zu genießen.

Sonnenbad für Tomatenpflanzen

Ich habe mich so darauf gefreut meine Nase in die Sonne zu halten, da dachte ich mir, werden sich meine Pflanzen sicher auch darüber freuen. Bisher kennen sie ja nur die Fensterbank. Also habe ich sie alle nach draußen in die Sonne getragen. Und dort standen sie dann den ganzen Tag…

 

Nun ja… heute stelle ich fest, dass einige Pflanzen ihre Blätter hängen lassen und an den Blatträndern vertrocknet aussehen.Zum Teil haben sich helle Punkte auf der Oberseite der Tomatenblätter gebildet. Meine Tomaten haben wohl einen Sonnenbrand!

Vor allem meine große Black-Cherry-Tomate hat es ziemlich doll erwischt. Da sie nun mal wesentlich größer ist als die anderen, hat sie ihren Kopf am weitesten in die Sonne gehalten und war ihr schutzlos ausgeliefert. Inzwischen hat die Black Cherry Tomate sogar schon den ersten Blütenansatz entwickelt. Das ist zwar noch etwas früh, aber es wäre doch sehr schade, wenn sie jetzt verkümmern würde, wo sie sich doch so prächtig entwickelt hat.

Oh nein! Oh nein! Ich hoffe sie erholen sich schnell wieder!

Was lernen wir daraus? Indoor aufgezogene Pflanzen nicht gleich beim ersten Mal mehrere Stunden am Stück in die pralle Sonne stellen! Jetzt bleiben sie erstmal wieder drin, um sich zu erholen.

 

Ich bin übrigens ohne Sonnenbrand davon gekommen. 😉

 

Einsames Gemüse

Nach 5 Tagen Osertbesuch in der Heimat bin ich endlich wieder zurück und gespannt, wie meine Pflanzen wohl alleine zurecht gekommen sind. Da gerade die kleinen Pflänzcken am Anfang noch sehr empfindlich sind und nicht austrocknen dürfen, habe ich ein paar Vorkehrungen getroffen.

Pflanzen für längere Abwesenheit präparieren

Alle haben natürich nochmal reichlich zu Trinken bekommen. Um aber zu verhindern, dass sie zu schnell austrocknen, habe ich sie zusätzlich in Frischhaltefolie gepackt. Das verhindert, dass die Erde zu schnell austrocknet. Verdunstendes Wasser sammelt sich an der Folie und tropft wieder runter. Quasi ein Bewässerungs-Perpetuum-Mobile. Außerdem bildet sich unter der Folie ein schönes Treibhauseffekt, der zusätzlich förderlich für das Pflanzenwachstum ist.

Oft nehme ich auch leere Plastikflaschen als Gewächshausersatz. Einfach den Boden abschneiden, Deckel abschrauben und über die Pflanzen stülpen – hat den gleichen Effekt, wie die Folienverkleidung. Wichtig ist, dass zumindest noch ein wenig Luftaustausch stattfinden kann. Also das Grünzeug besser nicht komplett hermetisch abriegeln!

Vor allem wenn die Sonne scheint, wird es schnell warm hinterm Fenster und die Erde trocknet rasch aus. Aber auch nach den 5 Tagen war die Erde immernoch schön feucht und meinen Zöglingen geht es blendend!

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Sturmwarnung

Viel größerer Sorgen bereitete mir jedoch die am Sonntag verkündete Sturmwarnung. Starke Böen mit bis zu 95km/h waren angesagt. Meine Dachterrasse ist dem Wind schutzlos ausgeliefert, was schon desöfteren zu kleineren Schäden geführt hat. Aber mit der Zeit habe ich daraus gelernt und ein paar Vorkehrungen getroffen. Ganz ohne Folgen sind die Böen jedoch nicht geblieben, aber der Schaden war überschaubar und konnte schnell behoben werden.

Schadensbilanz:

  • Grill umgeschmissen
  • Kunstrasen umgeklappt
  • Leere Gemüsekisten und Rattanmöbel durch die Gegend gepustet
  • 2 Erdbeerblätter abgeknickt
  • 1 Himbeerzweig abgebrochen

Also nichts, was man seiner Versicherung in Rechnung stellen könnte 😉

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Erfreuliche Aussaaterfolge

Neben dem Schadensausmaß gab es auch einige positive Dinge zu entdecken. Während meiner Abwesenheit hat draußen einiges angefangen zu keimen. Da es in den Tagen immer mal wieder geregnet hat, ist zum Glück nichts ausgetrocknet.

Vor allem die Radieschen sind ordentlich gekeimt. Aber auch Kohlrabi, Spinat und die Blattsalate haben sich nicht lumpen lassen und zeigen erste Sprossen. Nur die Pastinaken und Frühlingszwiebeln, welche ich zur gleichen Zeit ausgesät habe, wollen nicht so recht. Keine Ahnung warum! Abwarten heißt die Devise – denn das gärtnern lehrt einem schließlich geduldig zu sein.

Fensterbrettrundgang…

Sooo, inzwischen sind meine Fensterbrettkapazitäten voll ausgeschöpft. Ich habe so viel ausgesäät, pikiert und umgepflanzt, dass die Plätze mit Tageslichtzugang knapp werden. Immerhin habe ich allein im Wohnzimmer 4 Fenster, die ich für meine Pflanzenaufzucht nutzen kann.

Heute gibt es eine kleine Führung durch meine Fensterbretter.

Fensterbrett Nummer 1:

Vor etwa einer Woche habe ich meine Chili und Auberginen Pflänzchen pikiert. Bereits am 30. Januar hatte ich sie ausgesät. Es dauerte über 2 Wochen bis sie begonnen hatten zu keimen. Seit dem Keimen sind allerdings schon wieder 4 Wochen vergangen und so wirklich gewachsen sind sie nicht. Ich hoffe, dass der Umzug vom Anzuchthäuschen in den eigenen Topf ihnen einen kleinen Wachstumsschub beschert.

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Fensterbrett Nummer 2:

Diese Fensterbank wird dominiert von meinen Tomaten. Die wachsen und gedeihen wirklich prächtig. Vor allem die Exemplare im Hintergrund sind mein ganzer Gärtnerstolz. Erstaunlich wie unterschiedlich schnell sie wachsen. Schließlich habe ich die Tomaten gleichzeitig mit Chili und Aubergine ausgesät und bei denen tut sich garnichts. Es handelt sich übrigens um die Sorten: Dattelwein und Black Cherry.

Mehr dazu hier: Erster Samen in der Erde und Die ersten Pflänzchen.

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Fensterbrett Nummer 3:

Links im Bild, die sprießenden Knoblauchzehen, wie in meinem vorherigen Beitrag zur   Erdbeer-Knoblauch-Symbiose  beschrieben. Das Bild vom Anzuchthaus ist noch etwas älter. Die Sprösslinge rechts im Haus sind die Chilis und Auberginen, die inzwischen in eigenene Töpfchen ins Fensterbrett Nummer 1 umgezogen sind.

In den Eierkartons links im Haus befinden sich zum einen Physalissamen, die inzwischen auch angefangen haben zu keimen. Allerdings hat das auch fast 3 Wochen gedauert.

Im andern Eierkarton habe ich Zitronengras ausgesät, welches nach ca. 1,5 Wochen angefangen hat zu keimen. Aber auch das entwickelt sich seeeehr langsam.

Recht im Bild haben wir noch – unschwer zu erkennen – Kartoffeln! Auch diese hatten, wie der Knoblauch, in meinem Vorratsschrank eigenmächtig angefangen zu keimen. Das habe ich natürlich direkt als Aufforderung verstanden die Kartoffeln einzupflanzen. Aber bis es so weit ist, haben sie einen Platz im Fensterbrett bekommen, um ihre Keimbildung voranzutreiben.

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Außerdem noch auf dem Fesnterbrett Nummer 3 zu finden. Ein Eierkarton mit Lavendelsamen. Bisher tut sich noch nichts, aber ich bin zuversichtlich, dass es bald los geht. Und rechts daneben Stevia (aka. Honigkraut). Das Süßgewächs gab es als Anpflanzset im Supermarkt um die Ecke, inklusive Substrat, Samen und Topf. Bereits nach einer Woche haben sich d0rt schon die ersten Keime gezeigt, die sich scheinbar auch gut entwickeln.

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Fensterbrett Nummer 4:

Avocado! Ok, die Avocados sind schon fast 1 Jahr alt. Ich weiß nicht mehr so genau, wann ich die Kerne in die Erde gesteckt habe. Auf jeden Fall ist es schon ein ganzes Weilchen her. Die beiden werden bei Gelegenheit mal in größere Töpfe kommen. Die Wurzeln gucken schon lange unten durch den Topfboden und warten darauf mehr zu erkunden.

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Erdbeeren mit Knoblauch…

…zugegeben, das klingt nach einem fürchterlichen Rezept. Aber was in der Küche ein Albtraum ist, stellt im Gemüsebeet eine super Kombination dar. Erdbeeren und Knoblauch sind eine hervorragende Mischkultur.

Knoblauch zwischen andere Obst- und Gemüsepflanzen zu setzen, bietet einige Vorteile. Der Knoblauch schütz vor:

  • Vogelfraß, Wühlmäusen und Schnecken;
  • Blattläusen, Spinnenmilben, Mehltau;
  • Schimmel, Pilzen und Bakterien.

Knoblauch ist also ein echter Allrounder! Da ich Ihn auch in der Küche gerne und viel einsetze, war es klar, dass er auch einen Platz auf meiner Dachterasse finden wird. Dabei kann man ihn mit einer Vielzahl von Gemüse kombinieren. Aber aufpassen, mit manchen Sorten verträgt er sich wiederum garnicht.

Hier meine Übersich zu Knoblauch liebenden und Knoblauch hassenden Pflanzen:

Veträgt sich gut mit:

  • Erdbeeren, Himbeeren
  • Obstbäumen
  • Gurken, Tomaten, Paprika, Auberginen
  • Möhren, Roter Beete, Kartoffeln, Sellerie
  • Petersilie
  • Lilien und Rosen

Verträgt sich schlecht mit:

  • Erbsen, Buschbohnen, Stangenbohnen
  • Kohl
  • Artischocken
  • Lauch
  • Spargel

 

 

Pflanzen einer Erdbeer Knoblauch Mischkultur

Vor ein paar Wochen wollte ich mir mal wieder ein knoblauchhaltiges Abendessen kochen. Da stellte ich fest, dass mein Knoblauchvorrat anfing grüne Triebe zu bilden. Diese Provokation nahm ich zum Anlass, die keimenden Knoblauchzehen auf einem Teller ins Fensterbrett zu stellen. Ich habe Sie noch mit etwas feuchtem Küchenpapier umwickelt und bereits nach ein paar Tagen wuchsen die Knoblauchzehen fleißig vor sich hin.

Der restliche Knoblauch braucht garnicht denken, dass er mit solchen Aktionen ums gegessen werden drumherum kommt!

Nachdem am Wochenende wunderbar, herrliches Frühlingswetter war, habe ich mir dann im Baumarkt ein paar Erdbeerpflänzchen gekauft und mich gleich ans Einpflanzen gemacht.

Im Wechsel habe ich die Erdbeerpflänzchen und gekeimten Knoblauchzehen in Balkonkästen gepflanzt. Bei der Erde habe ich mich für ganz normale Universalerde entschieden.