Winterpostelein

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Wie der Name schon sagt, wird dieses uralte Kraut vor allem im Winter geerntet und verzehrt. Man kennt es auch unter dem Namen Portulak oder Tellerkraut. Mit einer Frosttoleranz von bis zu -20°C liefert der Winterportulak den ganzen Winter hindurch frische Vitamine und Mineralstoffe.

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Beschreibung

Wie der Name schon sagt, wird dieses uralte Kraut vor allem im Winter geerntet und verzehrt. Man kennt es auch unter dem Namen Portulak oder Tellerkraut. Mit einer Frosttoleranz von bis zu -20°C liefert der Winterportulak den ganzen Winter hindurch frische Vitamine und Mineralstoffe.

Aussaat:

September – Februar

Ernte:

November – April

Inhalt: 1g

Aussaat & Pflege:

Am September kann der Winterpostelein ausgesät werden. Er benötigt Temperaturen < 12°C um zu keimen. Die Samen werden max. 0,5 cm dick mit Erde bedeckt, leicht angedrückt und feucht gehalten. Später sollten die Pflanzen auf einen Abstand von 15 cm vereinzelt werden, damit sie sich gut ausbreiten können.

An den Boden stellt der Postelein keine besonderen Ansprüche und ist auch mit einem schattigen Standort zufrieden.

Der Winterpostelein vermehrt sich stark, zum einen vegetativ, indem er kriechend neue Ableger auf dem Boden entwickelt und zum anderen indem er sich selbst wieder aussät. Eine Pflanze bildet bis zu 10.000 winzig kleine Samen, die bis zu 40 Jahre keimfähig bleiben.

Mischkultur:

Der Postelein gehört zu den Quellkrautgewächsen und steht in keiner Konkurrenz zu anderen Nutzpflanzenfamilien, außerdem stellt er keine Ansprüche an den Nährstoffgehalt des Bodens und eignet sich deshalb prima als Folgekultur nach sämtlichen Gemüsepflanzen.

Früchte & Ernte:

Nach 8 bis 10 Wochen kann der erste Winterpostelein geerntet werden. Hierzu schneidet man die Blätter ein paar Zentimeter über dem Boden ab. Dann treibt die Pflanze immer wieder neu aus. Lediglich bei Temperaturen unter 4°C stellt sie vorrübergehend das Wachstum ein.

Die Blätter und Stängel können roh als Salat gegessen werden. Die Stängel kann man blanchiert als delikates Gemüse reichen.

Die Ernteperiode endet im April mit steigenden Temperaturen, dann beginnt die Pflanze zu blühen. Auch die blühenden Pflanzenteile können noch gegessen werden, allerdings verändert sich der Geschmack ins leicht bittere und ist nicht mehr so fein.

Gesundheit

Portulak enthält 21 mg Vitamin C pro 100 g, sowie nennenswerte Mengen Vitamin A, Folsäure, Kalium, Calcium und Magnesium. Damit fördert der Genuss die Gesundheit von Haut, Augen und Knochen.

In der Volksmedizin wird er gegen Sodbrennen, Blasen- und Nierenleiden empfohlen und wirkt durch seine entwässernden Eigenschaften unterstützend bei Blutreinigungs- und Entschlackungskuren.

In wärmeren Monaten neigt er dazu Oxalsäure anzureichern, weshalb er dann von Menschen die zu Rheuma, Nierensteinen, Arthritis oder Gicht neigen, gemieden werden sollte. Wir bauen ihn sowieso am liebsten im Winter an!

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0.01 kg
Größe 35 × 25 × 2 cm

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