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Mischkultur in der Praxis

Mischkultur im Kübel Heute will ich meine eigenen, praktischen Erfahrungen mit Euch teilen. Dafür habe ich mal ausgewertet, welche Pflanzenkombinationen im letzten Jahr gut funktioniert haben und welche nicht. Das muss natürlich nicht immer am Pflanzpartner gelegen haben. Für die Entwicklung der Pflanze spielen schließlich auch viele andere Faktoren eine wichtige Rolle: die Lichtverhälntnisse, der Standort, die Wasser- und Nährstoffversorgung, oder Krankheiten und Schädlinge. Auch wenn man den Erfolg bzw. Misserfolg nicht allein auf die Mischkultur zurückführen kann, möchte ich hier auflisten welche Pflanzenkombinationen sehr gut funktioniert haben und welche eben nicht.

Im Praxistest sehr erfolgreiche Kübel-Mischkulturen

  • Platz 1: Erdbeeren und Lavendel. Die Erdbeerpflanzen waren deutlich gesünder als die in den anderen Balkonkästen und brachten auch mehr Früchte hervor. Vor allem im Vergleich zu den Erdbeeren die z.B. mit Petersilie zusammenwuchsen, wie Ihr auf den Bildern sehen könnt.
  • Platz 2: Himbeeren und Knoblauch. Ich habe von Mai bis in den November hinein durchgehen Himbeeren geerntet. Die Himbeerpflanze hat sich prächtig entwickelt und einen sehr gesunden Eindruck gemacht. Das lag wahrscheinlich nicht allein an der Beipflanzung von Knoblauch, aber ein bisschen mitgeholfen hat er bestimmt.
  • Platz 3: Pastinaken und Radieschen: Im Vergleich zum Vorjahr habe ich jede Menge riesige Pastinaken geerntet und der einzige Unterschied war tatsächlich, dass ich im Frühjahr Radieschen im gleichen Pfanzsack kultiviert habe. Vielleicht hatte aber auch die Rote Beete vom Vorjahr einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Pastinaken.
Hier ein paar Impressionen: [gallery ids="1679,1680,1681,1682,1683,1684,1685,1688,1689" type="square"]

Im Praxistest wenig erfolgreiche Kübel-Mischkulturen

  • Platz 1: Kohlrabi und Sellerie: Während sich der Sellerie sehr gut entwickelt hat, ist der Kohlrabi bereits in einem sehr frühen Stadium verkümmert.
  • Platz 2: Spinat und Pastinake: Auch hier hat sich klar einer der beiden Pflanzpartner durchgesetzt – der Spinat. Da der Spinat in der Entwicklung sehr viel schneller ist, als die Pastinake, war das Spinatlaub bei Zeiten so dicht, dass die Pastinake kaum noch Licht abbekam und ebenfalls verkümmerte. Vielleicht funktioniert diese Mischkultur im Freiland besser, für den Kübel kann ich sie nicht weiterempfehlen.
  • Platz 3: Brokkoli und Kapuzinerkresse: Bei dieser Kombination war die Kapuzinerkresse der klare Sieger. Auch hier verkümmerten die Brokkolisprösslinge bereits sehr früh. Im Herbst hatte ich jedoch einen wunderschönen, dichten Teppich von rot blühender Kappuzinerkresse.
Hier ein paar Impressionen: [gallery ids="1690,1692,1693" type="rectangular"] Wem das nicht reicht, kann sich meine Detailanalyse hier runterladen: Mischkultur-Praxis]]>

1 Gedanke zu „Mischkultur in der Praxis

  1. Wow. Das ist spannend! Mit Mischkultur will ich mich für unseren Gemeinschaftsgarten auch nochmal genauer auseinandersetzen!! Was hast du denn mit sooo vielen Pastinaken auf einen Haufen gemacht?

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