Gartenplaner – The Green Conspiracy

Freundlicherweise hat mir „The Green Conspiracy“ einen Prototypen ihres Gartenplaners zur Verfügung gestellt. Da ich sowieso ein totaler Planungfreak bin und voll auf Listen und sowas stehe, habe ich das Notizbuch für urbane Gärtner mit Vergnügen getestet. Im Februar startet die Crowdfunding-Kampagne für die grüne Verschwörung. Mehr dazu findet ihr unter http://www.thegreenconspiracy.com.

Hier also ein kleiner Testbericht zum Gartenplaner von The Green Conspiracy

Grundsätzlich bietet der Planer verschiedene, vorgedruckte Seiten für das was ein Gärtner so alles notieren muss. Folgende Kapitel bietet der Planer zum selbstausfüllen:

  1. Pflanzenprofile
  2. Ernteresultate
  3. Platz für Skizzen
  4. Jahresübersicht für Aussaat- und Erntetermine
  5. monatlicher Kalender
  6. Rezepte
  7. Tips
  8. Notizen

Pfanzenprofile

Hier findet ihr Platz für 20 Pflanzenprofile in denen Informationen wie Licht- und Wasserbedarf, Aussaatzeitpunkt, Bodenansprüche usw. notiert werden können. Diesen Teil finde ich super, weil ich tatsächlich jedes Jahr auf Neue beginne all diese Infos nachzulesen und zu googeln, um sie dann im nächsten Jahr wieder vergessen zu haben. So hat man alle relevanten Infos aufeinmal zusammen und findet sie auch schnell wieder.

Allerdings sind mir persönlich 20 Pflanzenprofile zu wenig. Allein im letzten Jahr habe ich über 50 verschiedene Pflanzen angebaut und würde natürlich auch gern alle in meinem Gartenplaner unterbringen wollen. Für den durchschnittlichen Stadtbalkon sind 20 Pflanzen aber wahrscheinlich ausreichend.

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Ernteresultate

Auch diesen Teil des Planers finde ich sehr hilfreich. Währens ich letztes Jahr meine Erntestatistik in die Notizenapp auf dem Smartphone getippt habe, kann ich sie nun hier notieren. Neben Pflanzenname und Ertrag, können außerdem Notizen und ein Rating eingetragen werden. Hier hat man Platz für 40 Eintragungen.

Skizzen

Zu diesem Teil gibt es nicht viel zu sagen. Ein paar leere Seiten auf denen man z.B. sein neues Gartendesign zeichnen kann.

Jahresübersicht für Aussaat- und Erntetermine

Das darf natürlich nicht fehlen: ein Ausaatkalender. Hier können übersichtlich Aussaat und Erntetermine eingetragen werden, sodass man nicht alle Pflanzenprofile wieder durchsuchen muss. Neben der Kategorie Aussaat und Ernte würde ich mir noch die Kategorie Freilandpflanzung wünschen, da viele Pflanzen ja drinnen ausgesät und vorgezogen werden. Auch hier haben 40 Pflanzen Platz.

gartenplaner_jahresplaner.jpg

Monatlicher Kalender, für Termine aller Art

Zusätzlich gibt es einen monatlichen Kalender, sodass man wichtige Termine, wie Saatguttauschbörsen, die Eisheiligen oder das Erntedankfest eintragen kann. Der Platz ist auch ausreichend, um sich zu notieren an welchen Tagen man welche Gartenarbeiten erledigen will. Hier fände ich es toll, wenn solch wichtige Gartentermine, wie die Eisheiligen bereits von vorherein eingetragen wären.

Rezept-Teil

In diesem Teil können Rezepte eingetragen werden. Mein erster Gedanke war: Kochrezepte will ich lieber in einem extra Heft notieren, den Bereich brauche ich nicht. Aber die Autoren haben an etwas anderes gedacht, nämlich Rezepte für Pflanzenjauchen, Erdmischungen oder natürliche Schädlingsabwehr. Das ist natürlich eher was für Fortgeschrittene, aber trotzdem sehr praktisch! Wer will kann natürlich auch Kochrezepte eintragen. Hierfür stehen 10 Seiten zur Verfügung – für mich ausreichend.

Tipps

Zuletzt gibt es viele nützliche Infos, welche Mindest-Topfgröße bestimmte Pflanzen benötigen, Hinweise zur richtigen Fruchtfolge, durchschnittliche Kulturdauern, Lichtbedarf und Mischkulturpflanzungen.

Notizen

Und noch ein paar leere Notizseiten. Ganze 30 Stück! Vielleicht könnte man sich davon ein paar sparen und stattdessen mehr Pflanzprofile aufnehmen. 😉

Fazit

Insgesamt ein schöner Planer, der durch den Einband sehr edel und etwas geheimnissvoll wirkt. Ob der Einband meinen vermatschten Gärtnerhänden stand hält, wird sich zeigen. Ich würde mir noch eine Stiftschlaufe wünschen, damit man den passenden Stift immer direkt dabei hat. Leider ist der Planer aktuell nur in englischer Sprache verfügbar. Aber eine deutsche Version kommt vielleicht auch auf den Markt.

Praktisch ist der Planer auf jeden Fall, da ich alle Infos gut sortiert in einem Buch zusammenhalten kann und bei mir nicht mehr hunderte von Zetteln rumfliegen. Allerdings könnte er für meinen Geschmack ein paar mehr Seiten haben, vor allem was die Pflanzenprofile angeht. Insgesamt würde ich den Gartenplaner weiterempfehlen und wünsche dem Team von The Green Conspiracy viel Erfolg bei Ihrer Crowdfunding-Kampagne!

Ein Gedanke zu “Gartenplaner – The Green Conspiracy

  1. Das finde ich eine super Idee,wenn man nicht weiß, wie man mit einem Gartentagebuch anfangen soll. Ich bin auch gerade dabei, die nächste Saison zu planen, und habe mir einen Planer zurecht gelegt. Ich teste ihn für mein aktuelles Projekt: 52 verschiedene Pflanzen (für 52 Wochen) auf meinem Balkon. Mal sehen, ob es funktioniert 😉

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