Die ersten Pflänzchen

Was ein unbeschreibliches Glücksgefühl, wenn man die ersten Pflänzchen wachsen sieht!

Bereits am letzten Januar Wochenende hatte ich Tomaten, Auberginen und Chili-Pflanzen ausgesät. Und schon nach einer Woche guckten die ersten Tomatenpflänzchen aus der Erde. Nach zwei Wochen dann bequemten sich auch Chili und Aubergine.

Bereits 3 Wochen nach der Aussaat konnte ich die ersten Tomatenpflänzchen pikieren (also Vereinzeln und umpflanzen), da sie schon so groß geworden waren und ein zweites Blattpaar gebildet hatten.

Hierfür hatte ich mir nach einer Anleitung im Internet einfache Paperpots aus Zeitungspapier gebastelt. Dazu habe ich einfach eine Glasflasche genommen, einen Streifen Zeitungspapier darum gewickelt, die unteren Ecken eingeschlagen und fertig. Wenn man die selbstgebastelten Anzuchttöpfchen, dann mit Erde befüllt, stehen sie von selbst und man benötigt keine weitere Befestigung.

Nach dem pikieren, hatte ich erst etwas Sorge, weil alle meine Zöglinge ziemlich die Köpfe hängen liesen. Aber bereits am nächsten Tag hatten sie sich wieder erholt.

Einem Teil der Pflanzen habe ich zusätzlich einen Gewächshausaufsatz verpasst. Dafür habe ich einfach von herkömmlichen Plastikflaschen den Boden abgeschnitten und diese über die Tomätchen gestülpt.

Ganz überzeugt bin ich von den Paperpots nicht. Schon nach ein paar Tagen fingen sie an zu schimmeln, da sie ja auch ständig feucht gehalten werden müssen. Ich weiß nicht, ob man es auf den Bildern erkennen kann…

Auf jeden Fall habe ich mich wegen der schimmelnden Paperpots dazu entschlossen, die Pflanzen nochmal in Anzuchttöpfe umzusetzen. 20 Stück kosten 1€ – das ist ein verkraftbarer Preis!

Zur Sicherheit habe ich auch noch ein, zwei Tomätchen in handeslübliche Plastiktöpfe gesetzt, um einen Vergleich zu haben. Seit dem wachsen sie so vor sich hin. Manche schneller, manche langsamer…

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Es ist wirklich erstaunlich wie unterschiedlich schnell sie sich entwickeln. Die beiden Black Cherry Tomaten auf dem Bild habe ich am selbsen Tag ausgesäät und nach 6 Wochen sehen sie nun so aus. Wahrscheinlich gibt es bei Pflanzen, genauso wie bei Menschen Früh- und Spätzünder. Oder meint ihr die verschiedenen Töpfe könnten etwas damit zu tun haben? Das mag ich kaum glauben…

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4 Gedanken zu “Die ersten Pflänzchen

  1. Bei mir sind im letzten Jahr die Tomaten in Quelltabs deutlich schneller gewachsen als die in Eierkartons. Das lag dann definitiv am Behältnis 😀 Letzten Endes haben sie aber alle gleich gut Früchte getragen! 😀

    Unsere Tomaten sind in diesem Jahr noch nicht einmal gekeimt, sie sind erst seit ein paar Tagen unter der Erde 🙂 Auch in Paperpots, die bisher (Gott sei Dank) auch noch nicht schimmeln!

    Liebe Grüße 🙂

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      1. Schimmel hatte ich bisher auf fast allen Aussaaten 😦 Ich weiß nicht, ob das normal ist, aber ein bisschen Schimmel hat meinen Pflänzchen bis jetzt noch nicht geschadet… Sie sind immer alle groß und stark geworden! 🙂 Ich finde wohl nicht das richtige Maß zwischen Gewächshausklima und guter Lüftung… 😦
        Hmm, da fällt mir auch ein, dass der Schimmel bei einer Paprikaaussaat mal ein paar Pflanzen auf dem Gewissen hatte! Die Samenkörnchen schimmelten, und da sie noch auf den Keimblättern saßen schimmelten diese direkt mit… 😦 Die weiteren Pflänzchen haben wir dann unmittelbar von ihrer „Samenkornkrone“ befreit 😀
        Ansonsten ist aber immer noch alles gut gegangen 🙂

        Liebe Grüße!

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